Header HSG



1. Damen: Niederlage in Lumdatal

  • Kategorie: 1. Frauen
  • Veröffentlicht: Dienstag, 28. November 2017 14:54
  • Geschrieben von Jens Wagner

Landesliga Mitte: HSG Lumdatal - HSG Goldstein/Schwanheim 26:23 (14:9)

Der Absteiger aus der Oberliga war schwach in die Saison gestartet und musste sich darüber hinaus auch  in dieser Woche überraschend von seinem Trainer verabschieden. Doch genau diese Emotionen nutzten die Gastgeberinnen um ihre wohl beste Saisonleistung abzurufen.

Bis zum 5:5 war das Spiel völlig ausgeglichen und beide Mannschaften versuchten noch besser ins Spiel zu finden. Anschließend waren gefühlt die Gäste aus Frankfurt am Drücker, doch selbst in doppelter Überzahl schien das gegnerische Tor wie vernagelt. Zu den Zwei verworfene Siebenmeter und ebensoviele nicht genutzten freie Torchancen gesellten sich noch einige technischen Fehler und so setzte sich Lumdatal bis auf 5:8 ab.

Die HSG Goldstein/Schwanheim biss sich in dieser Phase an der guten Gästetorhüterin die Zähne aus. Auch die Wechsel brachten nur kurzfristig bis zum 9:11 den gewünschten Erfolg. Anschließend bestrafte Lumdatal jeden Fehlversuch und technischen Fehler eiskalt und zog bis zur Halbzeit auf 9:14 davon.

"Wir verlieren Auswärts zu schnell unser Selbstvertrauen und dann passieren uns zu viele Fehler."

Direkt nach der Halbzeit konnten die Gastgebrinnen sogar noch auf 9:15 den Vorsprung ausbauen bis die Gäste "aufwachten". Beim 15:18 in der 40. Minute war der Vorsprung halbiert und alles sah nach der erhofften Aufholjagd aus. Doch anschließend waren es wieder die schon angesprochenen technischen Fehler die Lumdatal eiskalt ausnutzte um wieder auf 15:20 davon zu ziehen.

Kämpferisch kann man den Damen der HSG aber an diesem Abend keinen Vorwurf machen, beim Zwischensatd von 19:21 in der 47. Minute war man erstmals wieder bis auf zwei Tore am ersehnten Ausgleich. Doch das vielleicht entscheidende weitere Tor wollte einfach nicht fallen. Das Spiel stand von nun an zwar auf Messers Schneide, aber Lumdatal kämpfe aufopferungsvoll in der Abwehr und verhinderte dass die Frankfurterinnen doch noch die Punkte mit nach Hause nehmen.

"Wir müssen jetzt die Woche anständig trainieren und weiter an unseren Fehlern arbeiten. Wir brauchen zu viele Chancen für ein Tor. Am Freitag kommt mit Wiesbaden der ungeschlagene Tabellenführer, das wird ganz schwer."

Es spielten: N. Eick und E. Porceddu im Tor; J. Sitzius, J. Beuth, D. Wollmann, M. Portakal (9/5), K. Bulic (2), S. Schmidt (1), M. Vilasante Saez (3/1), N. Fäth (1), P. Döppner (2), A. Sauer (1), E. Wittchen (4), N. Sitzius