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1. Frauen: Niederlage gegen Aufstiegsaspiranten aus Leihgestern

  • Kategorie: 1. Frauen
  • Veröffentlicht: Donnerstag, 20. September 2018 15:45
  • Geschrieben von Markus Erbe

HSG Goldstein/Schwanheim – TSG Leihgestern 21:28 (10:17)

Zum Rundenbeginn der Landesliga Mitte begrüßten die HSG-Frauen den Aufsteiger aus Leihgestern. Dieser zählte aufgrund des mit ehemaligen 2. und 3. Liga-Spielerinnen besetzten Kaders schon vor der Saison als der große Aufstiegsfavorit. 

In der Anfangsphase hat die neuformierte 1. Damen der HSG dem Favorit aus Leihgestern jedoch ordentlich Paroli geboten. Die Abwehr stand sehr gut und im Angriff wurde tolle Laufwege vorgetragen. Im Verbund wurde Leihgestern dadurch des Öfteren vor große Aufgaben gestellt. Bis zum Stande von 5:5 (12. Min.) war das Spiel völlig offen und alles möglich.

Anschließend wurden die Angriffe nicht mehr so flüssig vorgetragen und Leihgestern übernahm immer mehr die Rolle des Favoriten. Vor allem der Wurfgewaltige Rückraum bekam die Abwehr nun nicht mehr in den Griff.

Der Gast zog in dieser Schwächephase von 7:9 bis auf 10:17 zur Halbzeit weg.

In der zweiten Halbzeit ein ähnliches Bild. Die HSG vergab zu viele Chancen um das Spiel noch einmal spannend zu machen und Leihgestern schlug mit all seiner Erfahrung eiskalt zu.

Bis Mitte der zweiten Halbzeit wurde es dadurch deutlich, und der Gast spielte seine komplette Souveränität aus, zog auf 14:25 davon. Das Trainerteam nahm die fällige Auszeit und stellte die Mannschaft neu ein. Die HSG besann sich nochmal, gab sich nicht geschlagen auf und spielte weiter munter auf. So klappten nun auch wieder die einfachen Laufwegen, so kamen die HSG-Damen immer wieder Frei zum Torwurf, jedoch war mehr als eine Ergebniskorrektur nicht mehr möglich. Doch in dieser Phase war es wichtig an sich zu glauben und das Selbstvertrauen wieder aufzubauen.

Am Ende musste man sich trotzdem mit 21:28 geschlagen geben.

Markus Erbe: Das Ergebnis hört sich schlimmer an als es wirklich war. Wir hatten einfach nicht das Wurfglück, um im Spiel zu bleiben, oder es zu dominieren. Die Mannschaft hat trotz der deutlichen Niederlage, ein gutes Spiel abgeliefert. Um so einen Gegner zu schlagen muss eben alles passen. Jetzt heißt es volle Fokussierung auf den nächsten Gegner  FSG Vortaunus.

Es spielten: Porceddu und Manger im Tor; Sauer 5/1, Schreiber 5/3, Sitzius 3, Bulic 3, Sitzius 2, Vilasante Saez 2, Zimmer 1, Scholz, Beuth, Wollmann, Lubina, Kasartzoglou

7m: HSG 6/4; TSG 3/2
2min: HSG 2; TSG 3