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2. Frauen: Zwei Minuspunkte durch Niederlage gegen Landesliga-Absteiger

  • Kategorie: 2. Frauen
  • Veröffentlicht: Montag, 12. November 2018 18:25
  • Geschrieben von Imke Burhop

FSG Bergen-Enkheim/Bad Vilbel – HSG Goldstein/Schwanheim 32:26 (14:13)

Am Sonntag, 11.11.2018, waren die 2. Damen der HSG Goldstein/Schwanheim bei dem Landesliga-Absteiger FSG BergenEnkheim/Bad Vilbel zu Gast.

Da sich die HSG G/S – mit Blick auf das Punktekonto – bislang in enger Konkurrenz mit HSG Sindlingen/Zeilsheim und SG Nied befanden, was die ersten drei Tabellenplätze anbelangt, war auch für dieses Wochenende das klare Ziel, sich die zwei Punkte zu sichern.

Der Gegner aus Bergen/Enkheim ist in letzter Saison aus der Landesliga abgestiegen und zeichnet sich daher durch höheres Handballniveau aus. Dennoch kämpft die FSG durch eine Vielzahl an Verletzungen mit einem kleinen aktiven Kader, was selbstverständlich auch in einer Bezirksoberliga für Probleme sorgen kann.

So startete die Partie mit einer vollen Bank auf Goldsteiner Seite und mit nur zwei Auswechselspielerinnen der heimischen Mannschaft. Daher sollten - mit einem von Anfang an gespielten Tempospiel der HSG - die wenigen Kräfte der Gegner direkt geschwächt werden, um den Vorteil der vielen Auswechselspieler ausnutzen zu können.

Leider gelang der HSG dies nicht durchgehend. Einige Angriffe konnten zwar mit hohem Tempo gelöst werden – allerdings wurden am Wochenende tatsächlich die meisten Tempogegenstöße durch die Gastgeberinnen beobachtet, die durch die 2. Damen aus Goldstein und Schwanheim nicht aufgehalten werden konnten. Glücklicherweise stand aber die Goldsteiner Abwehr in der ersten Halbzeit relativ kompakt, sodass die FSG häufig zu Würfen aus dem Rückraum gezwungen wurden, wovon mehrere entweder nur die Latte des Tores trafen, oder komplett vorbeigeworfen wurden. Die Bilanz der ersten Halbzeit zeigte das Ergebnis 13:12 für den Gastgeber – 6 der 13 Gegentore durch Tempogegenstöße erspielt.

Trainerteam Adler und Jackson waren aus diesem Grund in der Pause mit der Abwehr der HSG relativ zufrieden (7 Tore aus dem freien Spiel liegt für eine Abwehrleistung im Goldsteiner Zielbild) und versuchten den Fokus in der 10-minütigen Auszeit auf den Angriff zu legen, an dem es insbesondere an 1 gegen 1 Versuchen, an Mut, aus dem Rückraum zu werfen und an konsequenteren Auslösehandlungen mangelte. Leider konnte dies in der zweiten Halbzeit nur bis zur zweiten Hälfte (50. Minute, 23:22 für FSG) umgesetzt werden. Als dann jedoch binnen einer Minute 3 Gegentore fielen, verließ die HSG der Glaube an den Sieg (52. Minute, 26:22 für FSG). Die HSG konnte sich zwar kurzzeitig auf 26:24 wieder herankämpfen, wurde danach allerdings gänzlich überrannt – ganz im Gegenteil zu dem, was Adler und Jackson von ihren Spielerinnen forderten.

Insgesamt spielte der Angriff der HSG die gesamten 60 Minuten etwas zu nah an der Abwehr, sodass hier des Öfteren Bälle herausgespielt wurden, die in Konter umgewandelt wurden. Die FSG Bergen/Enkheim glänzte in der Partie in einigen Teilen mit ihrer Landesliga-Erfahrung und ließ sich auch durch zwischenzeitliche Führungen der HSG nicht aus der Ruhe bringen. Dass hier auch noch die 3 stärksten Spielerinnen nicht richtig gebändigt werden konnten, sieht man an der Torverteilung der Gastgeberinnen: Mit 11, 9 und 8 Toren stechen hier Beckmann, Naß und Rother klar heraus.

Das ist mit Sicherheit auch eine Sache, die den HSGlerinnen prinzipiell gutgeschrieben werden kann: In bislang allen Spielen konnte fast immer die gesamte Bank zu den Torerfolgen beitragen.

Die Partie des letzten Wochenendes zählte sicherlich zu einer der schwächsten Auftritte der Goldsteinerinnen. Aber auch solche Spiele gibt es – das muss akzeptiert werden, vor allem aber darf dies nicht in zu großer Enttäuschung, sondern sollte erst recht in stärkerer Motivation resultieren, um nun in den folgenden Spielen wieder mit vollster Konzentration und vollstem Siegeswillen anzutreten. Wir freuen uns hier über viel Unterstützung – dann wird der Kampf um die nächsten 2 Punkte sicherlich wieder etwas einfacher.

Es spielten (Tore): Alex Lehmann und Franzi Leidreiter im Tor, Melanie Landgrebe (9/7), Sophia Pfeiffer (4), Karolina Schreiber (3/2), Selina Wiesner (3), Patricia Döppner (2), Eva Wittchen (2), Nahomi Yosef (2), Imke Burhop (1), Christina Bednasch, Lakesha Marschik, Giulia Porceddu, Julia Schreiber

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