Header HSG

2. Frauen: Gerade nochmal gut gegangen!

  • Kategorie: 2. Frauen
  • Veröffentlicht: Dienstag, 27. November 2018 11:46
  • Geschrieben von Imke Burhop

HSG Eschhofen/Steeden – HSG Goldstein/Schwanheim 19:20 (8:11)

Am vergangenen Wochenende waren die 2. Damen zu Gast in Eschhofen/Steeden – Aufsteiger der letzten Saison und derzeit 12.-Platzierter in der Tabelle.

Da die Damen II sich derzeit unter den ersten 4 sehr eng beieinander liegenden Plätzen befinden, waren die zwei Punkte gegen die schwächer geschätzten Gegner Pflicht.

Die Motivation am Wochenende war hoch. Nach einer außergewöhnlichen Trainingswoche mit etwas anderem mentalen Vorbereitungsprogramm sollte an diesem Tag alles klappen – man wollte an diesem Tag wieder die Leistung auf das Spielfeld bringen, die in der Mannschaft steckt.

Leider bewährte sich jedoch im Spiel das Gegenteil: Mit einer Trefferquote von nicht ganz 35% scheiterte es bei dem Großteil der Spielerinnen im Abschluss; hinzu schlichen sich zu viele technische Fehler mit ein. Ganz anders präsentierten sich hingegen die Gastgeber aus Eschhofen, die mit höchster Motivation alles gaben, um die zweiten Damen zu schlagen.

So war das Spiel lange Zeit zunächst ausgeglichen – der Spielstand zeigte zu einigen Zeitpunkten der Partie ein Unentschieden. Die HSG G/S führte überwiegend, immer aber nur knapp mit 1-2 Toren. Die erste Führung mit 3 Toren erzielte Sophia Pfeiffer zum 6:9 in der 28. Spielminute, welche bis zur Halbzeit gehalten werden konnte. So richtig zufrieden war in der Halbzeit aber trotzdem keiner – zwar war die Abwehrleistung sehr solide, aber im Angriff gab es klares Verbesserungspotential, sodass auch hierauf vorerst Fokus der Besprechung gelegt wurde.

Leider konnten die Besprechungspunkte aus der Halbzeit nicht wirklich umgesetzt werden. Die 3-Tore Führung konnte nur 5 Minuten gehalten werden, als Eschhofen/Steeden auf ein 14:14 verkürzt hat (40. Minute) und sich darauffolgend sogar eine Führung mit 3 Toren aufbaute. Diese Phase war wohl der Knackpunkt des Spiels – 13 Minuten lang kein Tor für HSG Goldstein/Schwanheim, aber 6 Tore für die Gastgeber darf nicht passieren, wenn man mit zwei Punkten aus der Halle gehen möchte.

Als in der 51. Spielminute Eschhofen/Steeden plötzlich das erste Mal eine Führung von 4 Toren erreichte, konnte in den Gesichtern der sonst so selbstbewussten Goldsteinerinnen auch mittlerweile die Unsicherheit abgelesen werden – zum Glück blieb diese Unsicherheit aber bei einer Spielerin aus: Sophia Pfeiffer, die einen brillianten Tag hatte und in den letzten Minuten des Spiels mit Blick auf den Spielstand für ihre gesamte Mannschaft einspring. So erkämpfte sie sich in jedem Angriff mit hohem Tempo und Druckspiel ihre Lücken und kam jedesmal zu Torerfolgen. Pfeiffer drehte in den letzten Minuten den Spielstand und sorgte letztendlich für den  Sieg: Seit Minute 48 war sie die einzige Spielerin, die Treffer für die HSG G/S erzielen konnte, sodass sie mit 11 eigenen Toren immens zum Sieg beisteuerte.

Zusammengefasst war das kein für Goldstein/Schwanheim typisches Spiel:

Wo die HSG sonst eine höhere Trefferquote hat, traf der Ball am Wochenende viel häufiger Latte oder Wand. Wo die Tore sonst in der gesamten Mannschaft gleichmäßig verteilt sind, gab es am letzten Spieltag nur eine auffällige Spielerin, die zu vielen Erfolgen gekommen ist. Wo sonst eine selbstbewusste und sichere Mannschaft steht, war am Wochenende die Unsicherheit jedem ins Gesicht geschrieben.

Aus diesem Grund gilt es nun einfach, das Spiel schnellst möglichst zu vergessen und abzuhaken. Jeder der Mannschaft ist sich bewusst, dass es solche Spieltage auch mal gibt – und solche Spieltage müssen auch erst einmal gewonnen werden. Im Endeffekt ging das noch gut aus, 2 weitere Punkte auf dem Goldsteiner Konto halten die HSG G/S nach wie vor im oberen Tabellendrittel.

Am kommenden Wochenende spielt die 2. Damen gegen die nächsten Aufsteiger (SV Seulberg), die sich in der Mitte der Tabelle positioniert haben und zuletzt den TuS Nordenstadt besiegten. Daher freut sich die 2. Damen hier über viel Unterstützung.

Es spielten (Tore): Alex  Lehmann und Franzi Leidreiter im Tor, Sophia Pfeiffer (11/2), Rebecca Rauschenberg (3), Patricia Döppner (2), Selina Wiesner (2), Melanie Landgrebe (1/1), Eva Wittchen (1), Giulia Porceddu, Julia Schreiber, Lakesha Marschik, Imke Burhop

#handball #bezirksoberliga #zweipunktestinkennicht #namika #nieohnemeinteam #lieblingsmenschen #hsggoldsteinschwanheim #damenzwei #weitermachen #weiterkaempfen